Klinische Psychologie und Psychotherapie

Stigmatisierung

Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Sandra ThielePriv.-Doz. Dr. Simone Goebel & Prof. Dr. Anya Pedersen
 

Menschen mit körperlichen Erkrankungen oder psychischen Störungen berichten häufig von Reaktionen aus der Umwelt, die für Lebensqualität und Befinden eine wichtige Rolle spielen: Sie erfahren vielleicht Mitgefühl und Unterstützung, aber auch z. B. Unsicherheit im Umgang, Unverständnis oder Rückzug. Diese Reaktionen und Einstellungen untersuchen wir im Rahmen der Stigmaforschung. Stigmatisierung spielt eine wichtige Rolle für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen. Die Stigmaforschung liefert somit wichtige Erkenntnisse für die Psychotherapieforschung. In unseren Studien untersuchen wir sowohl, welche Einstellungen und Zuschreibungen in der Gesellschaft vorliegen, als auch wie Betroffene sich selbst bewerten und wie sich dies auf den Erkrankungsverlauf auswirkt.

 

 

Forschungsprojekte
 

Einstellungen gegenüber Menschen mit psychischen Störungen: Veränderungen im Ausbildungsverlauf von Psychologischen Psychotherapeuten

Gesellschaftliche Stigmatisierung von Menschen mit Anhaltender Trauerstörung

Wenn ein Elternteil Krebs hat: gesellschaftliche Zuschreibungen und Attributionen zu den Kindern Betroffener

Gesellschaftliche Stigmatisierung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen mit körperlichen und/oder neuropsychologischen Einschränkungen 

Art, Ausmaß und Relevanz der Selbststigmatisierung von Menschen mit psychischen Störungen